Soziales-Jahr-Ausland.de
Sitemap
Soziales Engagement fördert nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern ist auch eine Bereicherung für jeden Lebensweg. Neben der sozialen Komponente spielen immer auch praktische Gründe eine entscheidende Rolle: Wer nach der Schulzeit noch nicht genau weiß, welchen Berufsweg er einschlagen möchte, der kann in einem FSJ Orientierung finden.
Doch auch die Freude an der ehrenamtlichen Arbeit sollte ein wichtiger Motivationsträger sein.
FSJ im Ausland
Für Jugendliche ist ein Freiwilliges soziales Jahr im Ausland eine hervorragende Möglichkeit, eine neue Kultur und Sprache kennenzulernen, den eigenen Horizont zu erweitern und zugleich etwas Gutes zu tun. Einsatzbereiche sind wie im Inland auch wohltätige Einrichtungen wie Altenheime, Kinderheime, Krankenhäuser oder Einrichtungen für behinderte Menschen. Bewerber sollten zwischen 16 und 27 Jahre alt sein, aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen und bereit, nötigenfalls eine neue Fremdsprache zu lernen.
Da die Nachfrage nach diesen Positionen weitaus höher ist als das Angebot, sollten sich Interessenten mindestens ein Jahr im voraus bewerben. Die Bewerbung geschieht über die jeweiligen regionalen FSJ-Träger, die über entsprechende Partner-Institutionen im Ausland verfügen. Dies sind meistens kirchliche oder Staatliche Wohlfahrtsorganisationen wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz, die Caritas oder verschiedene Jugendgemeinschaftsdienste. Eine vollständige Liste hält das Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend bereit. Wer sich auf eigene Faust im Ausland bewerben will, sollte dabei beachten, dass die Träger ihren Hauptsitz in Deutschland haben müssen, damit die Zeit als Freiwilliges soziales Jahr anerkannt wird.
Da die staatliche Förderung für das FSJ gewöhnlich nicht ausreicht, um die vollständigen Kosten des Auslandsaufenthaltes zu decken, sollten sich Interessenten vorab mit der Finanzierung ihres Plans beschäftigen. Zu den Kosten, die nicht von der Förderung gedeckt werden, gehören z. B. die Anreisekosten zum Einsatzort, Visakosten und weitere Kosten vor Ort, die nicht vom monatlichen Taschengeld (gewöhnlich 150 Euro) abgedeckt werden. Wer keine reichen Eltern hat, die diese Kosten finanzieren können, sollte einen sogenannten Unterstützerkreis gründen, der aus Familienmitgliedern, Freunden und anderen Förderern gehört, die das Auslandsjahr mit Spenden unterstützen. Im Gegenzug muss sich der Teilnehmer dazu verpflichten, seinen Unterstützerkreis regelmäßig über seinen Dienst zu informieren, z. B. indem im Internet ein Blog geführt wird oder Fotos und Briefe per Post geschickt werden.
