Soziales Jahr Ausland

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Vdks)

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde 1919 in Berlin als Bürgerinitiative gegründet. Ihr Ziel war es, eine nationale und internationale Kriegsgräberfürsorge ins Leben zu rufen, die sich darum kümmert, dass die im Ausland gefallenen deutschen Soldaten eine angemessene letzte Ruhestätte erhalten. Veteranen-Seminar in Wolgograd, Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Bis in die 30er Jahre hinein wurden Kriegsgräberstätten im Auftrag des Volksbundes errichtet.

Nach der Machtergreifung Hitlers im Jahr 1933 übernahm der Gräberdienst der Wehrmacht die Aufgaben des Volksbundes. Ein Jahr nach Kriegsende führte der Volksbund seine Aufgaben fort.

Durch seine Arbeit entstanden in Deutschland innerhalb kürzester Zeit 400 Kriegsgräberstätten. Im Jahr 1954 übertrug der Staat offiziell die Aufgabe der nationalen und internationalen Kriegsgräberfürsorge dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Seitdem agiert er im Namen der Bundesrepublik in vielen Ländern, in denen deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen.

Von Ann-Kathrin Hofmann

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