Das Freiwillige Jahr im Rahmen eines FSJ und FÖJ wird auch im Ausland angeboten und kann grundsätzlich weltweit absolviert werden. Dabei sind jedoch spezielle Bedingungen vorgegeben. Vor allem müssen die Träger, die das Freiwillige Jahr im Ausland anbieten, ihren Hauptsitz in Deutschland haben.
Da es weitaus mehr Anfragen als Angebote gibt, sollte die Bewerbung so früh wie möglich erfolgen.
Einsatzstellen im Ausland vermitteln unter anderem die Arbeiterwohlfahrt, die Katholische Kirche (Initiative Christen für Europa), die Evangelische Kirche (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend), das Deutsche Rote Kreuz, das Jugendaufbauwerk Berlin und der Internationale Bund.
In der Regel beinhaltet die Vorbereitung für das Freiwillige Jahr auch einen Sprachkurs. Für den Dienst im Ausland schreibt das Gesetz zusätzlich Bildungsmaßnahmen von fünf Wochen vor, die in Deutschland durchgeführt werden und den Freiwilligen auf seine Arbeit vorbereiten sollen.
Das Taschengeld bei einem FSJ bzw. FÖJ in Deutschland beträgt meist 150 Euro. Im Ausland kann diese Summe variieren, da sie von den Lebenshaltungskosten des jeweiligen Landes abhängt.
Freiwillige Dienste im Ausland können jedoch nicht nur im Rahmen eines FSJ bzw. FÖJ absolviert werden, sondern auch in anderen Formen, wie z.B. in Friedens- und Freiwilligendiensten, dem Europäischen Freiwilligendienst oder auch Workcamps.
Dabei sollte man jedoch beachten, dass diese Dienste gesetzlich nicht geregelt sind. Die Bedingungen müssen daher immer mit den jeweiligen Trägern ausgehandelt und vertraglich festgelegt werden. Man sollte sich zuvor informieren, ob man ein FSJ absolviert, oder einen anderen, nicht gesetzlich geregelten Dienst antritt.
Ein freiwilliges Jahr Kultur kann im Ausland derzeit leider nicht abgeleistet werden.
Freiwillige Dienste im Ausland sind möglich im Rahmen eines
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