Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) gibt es seit 1993. Es kann in allen Bereichen des Umwelt- und Naturschutzes geleistet werden, wie z.B. in Gärtnereien, ökologisch wirtschaftenden Bauernhöfen und ökologischen Bildungsstätten, Nationalparks und Umweltbehörden.
Beginn des FÖJ ist der 1. September. Eine frühzeitige Bewerbung (z.B. im Frühjahr) ist wichtig: Nach einer kurzen Anfrage per Mail oder Post an den gewünschten FÖJ-Träger, wird meist ein Bewerbungsbogen und zusätzliches Informationsmaterial zurückgesandt.
Oft ist auch eine kurze Begründung erwünscht, warum man ein FÖJ/FSJ in genau dieser Institution leisten möchte. Der Träger setzt sich dann mit dem Bewerber in Verbindung und in einem persönlichen Vorstellungsgespräch werden alle weiteren Details abgesprochen. Viele Institutionen haben auch eine Warteliste. Für den Fall, dass ein anderer Bewerber abspringt, sollte man sich ruhig vormerken lassen.
Während des FÖJ wird ein Taschengeld von etwa 150 Euro gezahlt, doch auch das Kindergeld bleibt weiterhin bestehen. Die Unterkunft, sowie Verpflegung und Arbeitskleidung werden vom Träger gestellt. Zudem finden mehrere, meist fünftägige Seminare statt, in denen man andere Freiwillige trifft und sich über Erlebtes austauschen kann. Das Freiwillige Ökologische Jahr ist eine attraktive Möglichkeit, sich weiterzubilden, neue Leute kennen zu lernen, und eigenständig und finanziell unabhängig zu werden. Zudem kann man sich darüber klar werden, ob man später in einem der vielen grünen Berufe arbeiten möchte oder nicht.
Die wichtigsten Fakten in Kürze:
Erfahrungsberichte gesucht!
Schickt Eure Erfahrungsberichte bitte an Renia Warzych: info@stellenboersen.de

