Der Europäische Freiwilligendienst, abgekürzt mit EFD/EVS (European Voluntary Service), ist ein Förderprogramm der Europäischen Union.
Für sechs bis zwölf Monate kann man in einem sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich im Ausland tätig werden. Die Dauer des freiwilligen Dienstes wird jedoch nicht automatisch als Praktikum oder Wartezeit für einen Studienplatz angerechnet.
Um sich für einen EFD zu bewerben, muss man zwischen 18 und 25 Jahre alt sein und einen ständigen Wohnsitz in der EU, Norwegen oder Island haben. In der Regel werden sowohl Kost, Logis und ein monatliches Taschengeld (meist zwischen 140 - 210 Euro) gezahlt. Die Reisekosten, alle Begleitseminare und den nötigen Versicherungsschutz trägt die Entsendeorganisation. Nach Ende des freiwilligen Dienstes erhalten die TeilnehmerInnen ein von der EU-Kommission unterzeichnetes Zertifikat.
Der EFD beruht auf einer Partnerschaft zwischen dem Freiwilligen, dem Aufnahmeprojekt im Ausland, das eine Betreuung vor Ort gewährleist und der Entsendeorganisation, die den Dienst vor- und nachbereitet.
Er wird weder als Ersatz für den Wehr- oder Zivildienst akzeptiert, noch ist er rechtlich einem FSJ/FÖJ gleichgestellt. Das Kindergeld wird jedoch, wie auch im Fall des Freiwilligen Sozialen Jahres, weiterhin gezahlt.
Da auf eine Stelle des Europäischen Freiwilligendienstes etwa zehn Bewerber kommen, ist eine frühzeitige Bewerbung empfehlenswert.
Die wichtigsten Fakten in Kürze:
Erfahrungsberichte gesucht!
Schickt Eure Erfahrungsberichte bitte an Renia Warzych: info@stellenboersen.de

