Junge Menschen haben es heute nicht leicht. Die Arbeitslosenzahlen sind hoch und die Ausbildungsplätze rar. Wenn man dazu noch nicht weiß, welchen Arbeitsweg man einschlagen möchte, können das Freiwillige Soziale oder Ökologische Jahr (FSJ/FÖJ), der Europäische Friedensdienst (EFD) oder der Friedens- und Freiwilligendienst (FFD) attraktive Alternativen sein.
In einer am Gemeinwohl orientierten Einrichtung kann man sich sechs bis achtzehn Monate weiterbilden und Erfahrungen für den weiteren Weg sammeln. Wird das freiwillige Jahr im Rahmen eines FSJ/FÖJ geleistet, ist eine gesetzliche Grundlage vorhanden: Es wird sowohl vom Bund, als auch teilweise von den Ländern gefördert. Die Jugendlichen schließen mit den Trägern einen rechtmäßigen Vertrag ab, der ihnen Versicherungsschutz gewährleistet. Auch für eine pädagogische Begleitung wird gesorgt.
Ein Freiwilliges Jahr kann sowohl im In-, als auch im Ausland absolviert werden.
Möchte man einen Europäischen Friedensdienst oder den Friedens- und Freiwilligendienst ableisten, entfällt die gesetzliche Grundlage. Der Freiwillige und die Trägerorganisation handeln die Bedingungen für den Dienst gemeinsam aus und legen diese dann vertraglich fest.
Gleich in welcher Form oder Organisation der freiwillige Dienst geleistet wird - er bereichert nicht nur jeden Lebenslauf, sondern fördert auch die persönliche Entwicklung: Man trifft neue Menschen, sammelt berufliche Erfahrungen, wird eigenständiger und selbstbewusster. Das freiwillige Jahr dient oft auch als Orientierungshilfe für den weiteren Lebensweg. Wenn man sich für einen Dienst im Ausland entscheidet, hat man zudem die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu vertiefen und eine fremde Kultur kennen zu lernen.
Erfahrungsberichte gesucht!
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